Die Wege, die zur Kunst führen, können diesmal im Rahmen einer Kunstroute erfahren werden. Über die Stadt verteilt zeigen internationale Künstler ihre Arbeiten an vielen verschiedenen Orten, darunter sind Geschäfte, Cafés, Restaurants und lokale Einrichtungen der Innenstadt. Die komplette historische Altstadt von Salzgitter-Bad wird in eine große Kunstausstellung verwandelt und kann aus einer neuen Perspektive betrachtet werden."
Montag, 8. Mai 2017
ARTGESCHOSS
Die Wege, die zur Kunst führen, können diesmal im Rahmen einer Kunstroute erfahren werden. Über die Stadt verteilt zeigen internationale Künstler ihre Arbeiten an vielen verschiedenen Orten, darunter sind Geschäfte, Cafés, Restaurants und lokale Einrichtungen der Innenstadt. Die komplette historische Altstadt von Salzgitter-Bad wird in eine große Kunstausstellung verwandelt und kann aus einer neuen Perspektive betrachtet werden."
Sonntag, 24. März 2013
Boltanski in Wolfsburg
Aktuell in Wolfsburg zu sehen ist eine Installation von Boltanski (*1944 in Paris). Erinnerung und Vergänglichkeit sind die großen Themen des französischen Künstlers. Seit Jahrzehnten hat er wie kein anderer Künstler den Zusammenhang von Leben und Tod bearbeitet. Das Museum besitzt in seiner Sammlung das für den Künstler „entscheidende“ Werk Menschlich aus dem Jahre 1994. In diesem hat der Künstler 1200 Fotografien seiner 1970 bis 1994 entstandenen Porträtinstallationen zusammengeführt: Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts, sozialen Status sowie unterschiedlicher Herkunft, Religion und Nation, aber auch Täter und Opfer.
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| Blick in die Ausstellung |
Ganz anders, aber nicht weniger spannend sind die ausdrucksstarken und nahsichtigen Fotografien von Steve McCurry, die in gut 30 Jahren in verschiedenen Ländern Asiens entstanden sind. Unbedingt anschauen!
Dienstag, 11. September 2012
Frank Stella Retrospektive in Wolfsburg!
Die Schau vollzieht eindrucksvoll seinen Weg nach, vom zweidimensionalen Gemälde, das sich in die Dreidimensionalität entfaltet. "Diese beiden Werke sind Teil einer Idee, die sich später in vielen Dingen zeigt", erklärt Frank Stella. "Vielleicht waren sie sogar die Ersten. Sie nutzen abstrakte Formen für eine Art Erzählung. Sie illustrieren aber nicht im wörtlichen Sinne, sondern eher den Spirit oder die Bewegung."
| Blick in die Ausstellung |
Der Künstler ist hintergründig, humorvoll und zurückhaltend. Dabei scheuen seine Werke die große Geste nicht. Sie sind gewissenhafte Studien dessen, was Malerei ist, was Struktur und Raum tatsächlich ausmacht. Eine besondere Herausforderung war es, Frank Stellas Werke, die für konventionelle Galerieräume geschaffen wurden, in einer ausladenden Halle gelungen zur Geltung zu bringen. Doch dem Kunstmuseum Wolfsburg ist dies in Zusammenarbeit mit dem Künstler, der eigens zehn Tage zuvor angereist war, glänzend geglückt." (Quelle: http://www.3sat.de)
| Frank Stella - Measurement of the Whale's Skeleton, 1988 |
Hier kann man sich eine filmische Einführung anschauen >>> 3sat
Und die Ausstellung? Kunstmuseum Wolfsburg! Vom 8.9.2012 - 20.1.2013.
Montag, 30. April 2012
Wolfgang Spittler - Ausstellungen
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| (v.l.n.r.: Effner, Schumacher, Eckardt, Spittler) |
Freitag, 17. Februar 2012
Entschleunigung...
Ohne Hähme sei darauf hingewiesen, dass der VW-Konzern durchaus förderlich wirkt. Und es wäre naiv, zu glauben, dass Kultur ohne Kommerz funktioniert.
Aber dass ein erfolgreicher Konzern eine programmatische Kunstausstellung mit "Entschleunigung" betitelt, bringt mich dennoch ins Grübeln...
Hat man womöglich von China gelernt? Yin und Yang?
Montag, 11. April 2011
Michaelsen in Ringelheim
Samstag, 9. Oktober 2010
Ausstellungstipp: Stuhldesign (Hamburg)

Ettore Sottsass (geb. 1917), Sessel „Westside“. Ausf. Knoll International, Murr/Murr, 1982/83. Edelstahl, Polyurethan, Schaumstoff. Höhe 79 cm, Breite 99 cm, Tiefe 79 cm
Ettore Sottsass, der Altmeister der italienischen Design-Bewegung „Memphis“ ist in der Sammlung des Museums mit zahlreichen Möbeln, kunsthandwerklichen Objekten, Produkten des Industriedesigns sowie mit Entwurfszeichnungen und Graphiken vertreten. Er entwarf spektakuläre Möbel, die die Forderung des Funktionalen häufig bewusst negierten und mit grellen Farben und schrillen Dekoren traditionelle Sehgewohnheiten außer Kraft setzten.
"Einen Stuhl zu entwerfen gehört zu den großen Herausforderungen für Designer. Diese Aufgabe schien im Sinne der Moderne vollendet gelöst, als Michael Thonet seinen Designklassiker, den Kaffeehausstuhl Modell Nr. 14, in der seinerzeit revolutionären Bugholz-Technik herausbrachte. Heute, 150 Jahre später, gibt es unzählige neue Stuhlmodelle, die den künstlerischen, technischen und gesellschaftlichen Wandel vor Augen führen. Wie kein anderer Gegenstand ermöglicht das Thema Stuhl eine Auseinandersetzung mit widerstreitenden Positionen des Designs, auf deren einer Seite die vernunftorientierte, zweckdienliche Form, auf der anderen das freie Spiel der Phantasie und die künstlerisch autonome Gestaltgebung stehen."
Ach ja: schöne Ferien!
Donnerstag, 29. April 2010
Ausstellung

Am Mittwoch, dem 5. Mai 2010 wird um 19 Uhr die Ausstellung "Facetten" eröffnet. Schüler unserer Schule stellen Arbeiten im Klinikrestaurant Salzgitter-Lebenstedt, Kattowitzer Straße 191 aus. Neben Vertretern der Stadt und des Klinikums wird auch der Schulleiter des Gymnasiums, Herr Speer, Grußworte sprechen.
"Kunst" ist ein Lebens- und Ausdrucksbereich neben vielen anderen. Bilder und visuelle Zeichen prägen unser Leben, formen einen großen Teil unserer Kommunikation. Das sensorische Instrumentarium junger Menschen muss deshalb parallel zum Intellekt geschult werden. Die passive Konfrontation mit einer immer noch zunehmenden Bilderflut kann sprachlos machen. Die Bilder dieser Ausstellung melden sich aber zu Wort! Sie belegen eine unmittelbare Gestaltungsfreude und ein ungebrochenes Ausdrucksverlangen.
Lassen Sie sich von dieser Freude "anstecken" und überzeugen Sie sich selbst!
Mittwoch, 21. April 2010
Jugend gestaltet
Sicher hätten auch andere der von unserer Schule eingereichten Arbeiten eine Berücksichtigung verdient, aber leider hat die Jury deren Qualität nicht erkannt. Vielleicht beim nächsten Mal.
Die Hängung der Werke war sehr professionell erfolgt. Sowohl Rahmung wie auch Gruppierung steigerten die Wirkung der vielen beeindruckenden Beiträge aus allen Altersstufen enorm. Die zahlreich anwesenden Eltern, Freunde und Kunsterzieher bedauerten den teilweise weiten Weg nach Celle nicht. Das überraschend schöne Frühlingswetter leistete dabei sicher einen nicht ganz unwichtigen Beitrag!

Melanie war mit einer ausdrucksstarken Fotografie vertreten, die während ihres Aufenthalts in New York (siehe Blogeintrag und Link!) entstand. Licht und Symbolik in dieser Aufnahme haben offenbar auch die Jury überzeugt, und dank der Identifikationsbrücke im Zentrum werden wohl auch die jungen Kunstfreunde einen Zugang finden...

Florian Tudzierz ist mit zwei Arbeiten vertreten, einer Grafik und dem hier gezeigten Gemälde. Die beiden Bilder hängen an unterschiedlichen Orten, also ruhig mal suchen, falls Ihr vorhabt die Ausstellung zu besuchen. Gelegenheit dazu gibt es bis zum 30. Mai!
Kleiner Tipp: Da dies ja genau die Spargelzeit ist empfehle ich einen Besuch im Kloster Wienhausen. Unweit davon liegt der kleine Ort Nordburg, wo es den besten Spargel der Welt gibt! Einfach bis ans Ortsende durchfahren.
Samstag, 2. Januar 2010
Botticelli in Frankfurt!

Ein Tipp für Kurzentschlossene: Bis zum 28. Februar 2010 zeigt das Frankfurter Städel-Museum einen interessanten Maler. Unbedingt sehenswerte Ausstellung, auch wenn die ganz großen Werke fehlen. So hat sich also das fast einstündige Schlangestehen im Regen gelohnt. Ohne Ermäßigung kostet das Vergnügen vergleichsweise preiswerte 10 €, die auch zum Besuch der Dauerausstellungen berechtigen. Wer noch kann sollte sich zumindest bei der Gelegenheit einen Überblick verschaffen und vor allem Beckmann nicht übersehen!

Max Beckmann: Die Synagoge (1919)
"Das Städel Museum präsentiert mit ca. 80 Werken Botticellis, seiner Werkstatt und Zeitgenossen die erste Ausstellung zu dem großen Meister der italienischen Renaissance im deutschsprachigen Raum, die sich mit einer Auswahl von Bildnissen, mythologischen Allegorien und Marienbildern seinem Schaffen widmet. Sandro Botticellis Malerei ist zu einem Markenzeichen der italienischen Renaissance geworden, sein monumentales "Weibliches Idealbildnis" (um 1480) gehört zu den Hauptwerken der Sammlung des Städel Museums. Die ideale Schönheit seiner mythologischen Gestalten und die elegante Anmut seiner Madonnenfiguren machen Botticellis Schöpfungen zum Inbegriff der Florentiner Kunst im Zeitalter der Medici-Herrschaft unter Lorenzo dem Prächtigen. Der viel gepriesene Zauber seiner Bildsprache liegt dabei nicht vorrangig in der meisterhaften Umsetzung von Renaissance-Idealen, sondern in der einzigartigen Ausdruckskraft seiner Figurenschöpfungen begründet, die ihre klassisch graziöse Schönheit feierlich und vielfach mit melancholischer Note in Szene setzen." (www.staedelmuseum.de)
Kino-Trailer zur Ausstellung
Informationen zur Ausstellung
Donnerstag, 27. August 2009
Ausstellungsbesuch Hamburg
Der Fußmarsch, den wir in Hamburg zurücklegten, stellte sich auch als äußerst amüsant heraus: wir durften erfahren, mit welchen kreativen Ideen Penner und Studenten und insbesondere Sozialpädagogikstudenten sich Geld verdienen (einer hatte sich z.B. aus Abflussrohren ein Digeridoo gebaut). Die Marsch zog sich immer weiter in die Länge - was aber nicht schlimm war, da wir durch lustige Zufälle aufgehalten wurden: erst kam ein Pro7-Kamerateam, das uns 15 Minuten beanspruchte, und dann lief uns ein ziemlich langer Schützenumzug über den Weg.
Endlich im Bucerius Kunstforum angekommen hörten wir gar nicht mehr auf zu staunen. Bis auf die Besucher und die Bilder war wohl fast alles aus dem 21. Jhd. Das Klo, die Wendeltreppe, der Souvenirshop - alles war interessant gestaltet und mit Infobroschüren für Kunstinteressierte vollgestopft. Noch glücklicher wurden wir, als wir erfuhren, dass wir als Schüler und Studenten nur 5 Euro zahlen müssten (gut angelegtes Geld!).

Edward Hopper
Seven A. M., 1948
Whitney Museum of American Art, New York
Zu Beginn unseres Rundganges standen wir vor einer überdimensionalen Tafel, die zugekleistert war mit Text, der aber nicht viel aussagte. Gott sei Dank wurden wir aber durch die Bilder entschädigt: "Tall Masts", "Railroad sunset" und "Morning in South Carolina" sind nur einige der Bilder von Edward Hopper, die ausgestellt waren. Es waren zwar nicht die bekanntesten Werke von ihm wie "Nighthawks" oder "Summer evening" dabei, doch der kunstinteressierte Mensch kann sich allein von der Tatsache verzaubern lassen, dass Hopper diese Bilder gemalt hat. Es sind keine billigen Kopien, sondern man ist den Bildern fast so nah, wie Hopper es einst war. Hoppers Bilder spiegeln seine Seele wieder. Sie zeigen, dass Edward Hoppe ein einsamer und zurückgezogener Mensch war, der oft mit der Straßenbahn reiste und viel Zeit an Werften (besonders denen seines Geburtsortes) verbrachte. Er ließ sich von der Erotik der Nacht, dem Theater, dem Film und der Fotografie mitreißen. Gail Levin (ein Hopper Kenner) hat einmal geschrieben, dass Hopper das Theater als Metapher für das Leben sehe und sich selbst als Regisseur, der Szenen komponiert um sie zu malen. Dies wird dem Betrachter von Hoppers Bildern spätestens nach dem zweiten Bild bewusst.

Edward Hopper
South Carolina Morning, 1955
Whitney Museum of American Art, New York
Nach Hopper sahen wir uns natürlich auch die Bilder der anderen amerikanischen Realisten an. Während dessen Bilder eher durch einen kühl-realistischen Stil geprägt sind war es ganz erfrischend, danach bunte und dynamische Bilder zu betrachten. Die Ausdrucksstärke und die Farbkomposition der anderen Künstler beeindruckte mich so, dass ich beschloss, gleich zwei von diesen zu meinen neuen Lieblingsbildern zu zählen: "Twenty Cent Movie" von Reginald Marsh und "Sailors and Floosies" von Paul Cadmus (natürlich auch noch viele viele andere). Besonders aufregend fand ich hier, dass jeder Künstler einen eigenen, ganz besonderen Stil hatte. Und diese fast schon nicht mehr zu ertragende Ehrlichkeit, die in den Bildern steckt, wird mit so viel Charme und Kreativität an den Betrachter gebracht.

Thomas Hart Benton
Poker Night (from A Streetcar Named Desire), 1948
Whitney Museum of American Art, New York
In der 2. Etage lagen dann noch Bücher über die Kunst des 19. und 20. Jahrhundert aus, die einem noch mal den Hintergrund einzelner Werke erklärten (wobei man sich bei so vielen Informationen wirklich nicht so viel merken konnte).
Auf dem Rückweg bastelten wir selbst dann noch mit allem, was wir hatten rum und machten schöne Fotos.
Abschließend kann ich nur sagen, dass sich das Geld, das ich ausgegeben habe (sechs Euro für die Fahrt und fünf Euro Eintritt) absolut gelohnt hat und ich diese Reise gern immer wieder unternehmen würde (es gibt ja auch noch andere interessante Ausstellungen).
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Link: >>> Bucerius Kunst Forum
Mittwoch, 17. Juni 2009
Kunst im Umkreis - Hannover
Das Sprengel Museum Hannover vereint neben der Sammlung Sprengel Werke des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover. In der Sammlung befinden sich umfangreiche Werkgruppen des deutschen Expressionismus mit bedeutenden Bildern der Künstlergruppen „Die Brücke“ und „Der Blauer Reiter“. Herausragende Beispiele der Kunst der 1920er und 1930er Jahre wie das „Kabinett der Abstrakten“ von El Lissitzky und die weltweit umfassendste Sammlung von Werken von Kurt Schwitters mit der Rekonstruktion des MERZ-Baus. Die Künstler des Nouveaux Réalisme knüpfen unmittelbar an das Schwittersche "Prinzip Collage" an. Das gilt in Teilen auch für die singuläre Jahrhundertkünstlerin Niki de Saint Phalle, die dem Sprengel Museum Hannover im November 2000 rund 400 ihrer Werke schenkte. Berühmte Maler der zweiten Hälfte 20. Jahrhunderts wie Francis Bacon, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz oder A.R. Penck sind ebenfalls mit bedeutenden Arbeiten vertreten.Neben Malerei und Skulptur zählen die reichen graphischen Bestände zu den Hauptattraktionen des Museums. Hier sind u. a. Pablo Picasso, Max Ernst, Marc Chagall, Lyonel Feininger, Toulouse-Lautrec und Paul Klee mit beeindruckenden Blättern vertreten. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Abteilung Fotografie und Medien mit der Sammlung Ann und Jürgen Wilde, die sich als Dauerleihgabe im Haus befindet, dem Archiv Heinrich Riebesehl und den umfangreichen weiteren eigenen Beständen. weiter>>>
Niedersächsisches Landesmuseum
Die Landesgalerie besitzt eine der größten Sammlungen des deutschen und französischen Impressionismus mit Werken von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth, Paula Modersohn-Becker, Claude Monet und Alfred Sisley. Für das 19.Jahrhundert stehen Werke von Casper David Friedrich, Ferdinand Georg Waldmüller, Adrian Ludwig Richter und anderen. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Meister des Mittelalters und der Renaissance in Deutschland und Italien, mit Namen wie Lukas Cranach und Tilman Riemenschneider, Sandro Boticelli und Giovanni Battista Tiepolo. Das Barock ist mit bedeutenden Künstlern vertreten, darunter Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn und Jacob van Ruisdaal. weiter>>>
Kunstverein
Für Niedersachsen erfüllt der Verein eine wichtige Funktion als zentraler Ort zur Präsentation und Förderung der besten niedersächsischen KünstlerInnen. Diesem Auftrag wird der Verein gerecht durch die turnusmäßige Durchführung einer jurierten Herbstausstellung, durch die Vergabe des Kunstpreises der Sparkasse Hannover, die das Lebenswerk eines in Niedersachen ansässigen Künstlers würdigt, sowie durch die Vergabe des Preises des Kunstvereins Hannover an junge, herausragende niedersächsische KünstlerInnen, der mit einer Ausstellung im Kunstverein und einem zweijährigen Atelierstipendium in der "Villa Minimo" verbunden ist. weiter>>>
kestnergesellschaft
Die visuelle Gegenwart nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Architektur, in der Mode oder im Design steht für die kestnergesellschaft ebenso im Mittelpunkt des Interesses, wie aktuelle Musik und Literatur oder die theoretischen Positionen der Philosophie und Geisteswissenschaften. Die Reihen der kestnerconcerts und der kestnerlectures sind eine feste Säule im Programm. Legendär sind auch die Künstlereditionen, die exklusiv für die Mitglieder der kestnergesellschaft im Zusammenhang mit den Ausstellungen entstehen. weiter>>>
Wilhelm-Busch-Museum
In einer ständigen Wilhelm-Busch-Ausstellung wird in den Räumen des Hauptgebäudes das vielseitige Werk des niedersächsischen Künstlers gezeigt. Die Sammlung des Deutschen Museums für Karikatur und kritische Grafik, die 1950 integriert wurde, umfasst heute über 16.000 historische und zeitgenössische Zeichnungen und Grafiken. Parallel zur Sammlung gibt es eine Präsenzbibliothek mit historischen und aktuellen Karikaturenzeitschriften, wissenschaftlichen Handbüchern, Anthologien und Monographien. In der 1991 gegründeten Reihe Schriften zur Karikatur und kritischen Grafik werden wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die sowohl zur historischen Aufarbeitung als auch zur aktuellen Auseinandersetzung mit Karikatur und kritischer Grafik beitragen sollen. weiter>>>
Kunst im Umkreis - Braunschweig
Auf Initiative des Bürgertums wurde 1861 das Städtische Museum Braunschweig nach dem Vorbild des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg gegründet. Heute zählt das Städtische Museum mit seinen rund 270.000 Objekten zu einem der größten kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands. weiter>>>Herzog Anton Ulrich - Museum

Das Museum als eines der ältesten Kunstmuseen Europas verfügt über die viertgrößte Gemäldegalerie Alter Meister in Deutschland, Skulpturen und Kunsthandwerk von der Antike bis zur frühen Neuzeit und über ein Kupferstichkabinett mit Werken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. weiter>>>Braunschweigisches Landesmuseum

Eine Dauerausstellung dokumentiert in verschiedenen Abteilungen die Geschichte des Raumes Braunschweig von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Ständig wechselnde Themenausstellungen. Nebenstellen des Museums befinden sich in Braunschweig im Ausstellungszentrum Hinter Ägidien mit der Abteilung Jüdisches Museum, in Wolfenbüttel, Ur- und Frühgeschichte, und in Bortfeld, Volkskunde. weiter>>>Museum für Photographie

Das Museum für Photographie zeigt internationale zeitgenössische Fotografie und präsentiert wichtige Fotografiepositionen der zweiten Hälfte des 20.Jh. Es verfügt über eine fotografische Sammlung. Die fotografischen Nachlässe der beiden Brauschweiger Fotografen Käthe Buchler (1876-1930) und Hans Steffens (1915-1994) bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Beide Konvolute sind trotz ihres lokalen Bezugs von einer herausragenden Qualität und Relevanz.Als fotohistorische Schätze können die Fotografien aus der Frühzeit der Fotografie mit den Verfahren der Daguerreotypie, des Salzpapiers, des Albuminpapiers oder der Woodburytypie betrachtet werden, die noch dazu von einigen der wichtigsten Fotografen des 19. Jahrhunderts wie Hill & Adamson, Felix Nadar, Julia Margaret Cameron gefertigt wurden.
Ergänzt werden die beschriebenen historischen Fotografien noch von einer Sammlung jüngster und zeitgenössischer Fotografien von ca. 1980 bis heute, die überwiegend Arbeiten in analoger aber auch digitaler Printtechnik von Braunschweiger Künstlern sind. weiter>>>
Der Kunstverein
Der Kunstverein Braunschweig, gegründet im Jahr 1832, gehört heute zu den bedeutendsten Kunstvereinen Deutschlands. In jährlich vier Einzel- oder Gruppenausstellungen präsentiert der Kunstverein bedeutende Positionen internationaler Gegenwartskunst. weiter>>>
Torhaus-Galerie des BBK Braunschweig
Im ehemaligen Zollhaus Humboldtstraße 34 besteht seit Herbst 1983 die Torhaus-Galerie des Bundes Bildender Künstler Braunschweig. Ausstellungen und Veranstaltungen der Galerie sind ein fester Bestandteil der Kunst- und Kulturszene in Braunschweig. Zudem hat sich die Torhaus-Galerie zu einem Ort des Austausches und der Kommunikation entwickelt. Hier können sich die Mitglieder des BBK kennen lernen, über Ausschreibungen und Wettbewerbe informieren und sich in beruflichen Fragen beraten lassen. Primäres Ziel der Torhaus Galerie ist es, zeitgenössische Werke bildender Künstlerinnen und Künstler aus der Stadt und der Region Braunschweig zu präsentieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau von Kooperationen mit Künstlern und Künstlerinnen aus anderen deutschen und europäischen Regionen, um diesen den Kontakt zu Kunstschaffenden der Region sowie zum Braunschweiger Publikum zu ermöglichen. weiter>>>
Allgemeiner Konsumverein
Der Allgemeine Konsumverein gilt als lebendiges Forum für junge und etablierte Kunst, für Kultur auch in den Randbereichen des Hergebrachten. Der Allgemeine Konsumverein e.V. ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine. Er ist der zweite, der alternative Kunstverein in Braunschweig. Gezeigt werden Skulpturen, Installationen, Bilder, Performances. Hier finden Musikabende, Lesungen, Kunst-Gespräche und Filmnächte statt. weiter>>>
Galerie der Hochschule der Bildenden Künste
Die Hochschule für Bildende Künste unterhält seit vielen Jahren einen Ausstellungsraum, der 2002 durch umfangreiche Baumaßnahmen zur Hochschulgalerie mit zirka 410 Quadratmeter Fläche umgebaut wurde. In sechs bis acht Ausstellungen jährlich präsentieren sich hier unter anderem Ergebnisse aus den verschiedenen Projekten der unterschiedlichen Studiengänge. weiter>>>
Kunsttermine gesucht?
Herzog Anton Ulrich - Museum

"Der im Rahmen eines europaweiten Ausführungswettbewerbs vom Architekturbüro Lehmann aus Offenburg entworfene Erweiterungsbau entsteht auf der Parkseite parallel zum Altgebäude des Museums. Auf drei Geschossen und 2617m² Hauptnutzfläche stehen dem Museum zukünftig moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Bibliothek, Kupferstichkabinett, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher zur Verfügung. Darüber hinaus erhält das Museum moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher.
Nach der für das Jahr 2010 geplanten Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes folgt in einem zweiten Bauabschnitt die Generalsanierung und Neueinrichtung des Altgebäudes aus dem Jahr 1887.
Der Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahr 2013, dem 300. Geburtstag des Museumsgründers Herzog Carl I., versetzt das Museum in die Lage, die Anforderungskriterien zu Erhalt, Bearbeitung, Präsentation und Vermittlung von Kunstschätzen im
21. Jahrhundert zu erfüllen und den Museumsbesuch zum Erlebnis werden zu lassen."
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Seit Herbst 2007 ist das gemeinsame "Virtuelle Kupferstichkabinett" von Herzog Anton Ulrich Museum-Braunschweig und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel online verfügbar.
Das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsprojekts ist die virtuelle Zusammenführung und Erschließung wichtiger Teile der umfassenden und historisch eng miteinander verflochtenen Graphiksammlungen der beiden Institutionen. Und dies in einer Bildqualität, die es Ihnen erlaubt, die Linienkunst von Meistern wie Dürer und Cranach "unter der Lupe" zu studieren.
Im Sinne eines "work in progress" wächst diese Datenbank täglich um die jeweils neu digitalisierten Bilder und erstellten Daten. Derzeit sind bereits 23783 Beschreibungen und Abbildungen von Druckgraphik des 15. bis 18. Jahrhunderts verfügbar!
Klicken sie hier!
Karl Valentin im Wilhelm-Busch-Museum!

Karl Valentin als Springteufel
Das Sommerprogramm des Wilhelm-Busch-Museums in Hannover ist attraktiv und vielfältig!
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntags: 11–18 Uhr
Karl Valentin - Medienpionier und Medienhandwerker
So 17.05.2009 - So 26.07.2009

"Der 1882 in München geborene Karl Valentin (gest. 1948) war künstlerisch vielseitig begabt: Er arbeitete nicht nur als Komiker und Kabarettist, sondern ebenso als Autor und Filmproduzent. Mit dem ihm eigenen Humor und Sprachwitz bzw. Sprach-Anarchismus stand er dem Dadaismus nahe.
Der Buchbinder Wanninger - Telefonspaß der ersten Stunde...
Neben seiner Sprachkunst setzte der Münchener Künstler aber auch seine eigene Physiognomie als Markenzeichen ein. Als lebendige Karikatur betonte er seine spindeldürre Statur durch eng anliegende Kleidung. Die Beine nach innen verdreht, die Nase künstlich verlängert, in den Grimassen grotesk verzerrt: so wurde er in den 1920er Jahren weit über die Grenzen Bayerns bekannt.
Zusammen mit seiner Partnerin Liesl Karlstadt, mit der ihm 1911 in München der künstlerische Durchbruch gelang, tüftelte der Medienbastler am deutschen Groteskfilm. Die künstlerische Arbeit des kongenialen Duos hatte ihre Wurzeln in den Münchener Bilderbogen und fand ihre entscheidende Inspirationsquelle im zeitgenössischen Dadaismus und Surrealismus."
Greser & Lenz - Hurra, die Krise ist vorbei!
So 17.05.2009 - So 26.07.2009
Seit sich Achim Greser (geb. 1961) und Heribert Lenz (geb. 1958) beim Grafikstudium in Würzburg kennenlernten, verlief ihr beruflicher Werdegang parallel. Die Begeisterung für die Werke der Neuen Frankfurter Schule führte zur festen Mitarbeit in der Redaktion des Satiremagazins Titanic. Dort entstanden unter ihrer Mitarbeit unter anderem die politischen Comicserien Genschman und Die roten Strolche. Seit 1996 zeichnen sie regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung seit deren Bestehen und seit 2004 auch für den stern. 2004 erhielten sie den Deutschen Karikaturenpreis. Beide Künstler leben und arbeiten in Aschaffenburg. Und verkehren dort gerne und oft im "Schlappeseppel"...
Der Geist des Geldes. Die Karikaturen-Sammlung der Aareal Bank
So 17.05.2009 - So 02.08.2009
Im Frühjahr 2009 hat die Aareal Bank AG mit Sitz in Wiesbaden ihre 300 Arbeiten umfassende Karikaturen-Sammlung zum Thema „Geld“ dem Wilhelm-Busch-Museum als Dauerleihgabe übergeben. Viele bedeutende Karikaturisten aus Vergangenheit und Gegenwart sind in dieser Sammlung vertreten, die die Bank im Verlauf von mehr als zwanzig Jahren aufgebaut hat. Inhaltlich repräsentiert sie ein ironisches, manchmal humorvolles, manchmal bissig-kritisches Pendant zum ernsten Geldgeschäft der Bank. Das ist keineswegs selbstverständlich – nicht in einer Welt, in der nach wie vor das Geld regiert.
Der Welt der Banken und Börsen, den kleinen und großen Geldanlegern, den auf Spekulation setzenden Finanzjongleuren haben sich die Karikaturisten immer wieder gern zugewandt. Denn auch sie, die Karikaturisten, spekulieren: Auf Sensationen und Skandale, auf Einblicke und Einsichten in die Finanzwelt, auf eine Vielfalt von menschlichen Emotionen, die von dem oft turbulenten Geschehen rund um das Geld provoziert werden.
In der Ausstellung Der Geist des Geldes wird eine Auswahl von rund 70 Arbeiten aus der Sammlung der Aareal Bank gezeigt. Unter den Exponaten befinden sich Werke von Künstlern wie William Hogarth, Thomas Rowlandson, James Gillray, Honoré Daumier, Karl Arnold, Eduard Thöny, Ronald Searle, Edward Sorel, Peter Arno, Saul Steinberg, Jean Jacques Sempé, Tullio Pericoli, Rudi Hurzlmeier und Horst Haitzinger.
Charles Darwin und Wilhelm Busch
So 17.05.2009 - So 28.03.2010
Sie stritten sich beim Wein herum,
Was das nun wieder wäre;
Das mit dem Darwin wär gar zu dumm
Und wider die menschliche Ehre.
Sie tranken manchen Humpen aus,
Sie stolperten aus den Türen,
Sie grunzten vernehmlich und kamen zu Haus
Gekrochen auf allen vieren.
(aus: Wilhelm Busch, Kritik des Herzens, 1874)
Am 12. Februar 2009 wurde der 200. Geburtstag von Charles Darwin (1809-1882) weltweit gewürdigt. Der berühmte Forscher revolutionierte die Naturwissenschaften und erschütterte die christliche Schöpfungsgeschichte mit seiner bis heute gültigen Evolutionstheorie. Wie sehr seine bahnbrechenden Erkenntnisse auch das geistige und künstlerische Schaffen von Wilhelm Busch (1832-1908) beeinflusst haben, zeigt die Ausstellung Zoologia Comica mit ihren rund 180 Exponaten, darunter auch zahlreiche Naturobjekte und Installationen.
Busch lernte Darwins Lehre von der Entstehung der Arten über seinen Onkel Georg Kleine kennen. Der protestantische Pastor gehörte zu den bedeutendsten Bienenzüchtern seiner Zeit, dessen Rat auch der englische Evolutionsforscher suchte. Erste Einflüsse Darwins finden sich bei Busch in der Bildergeschichte Schnurrdiburr oder die Bienen (1869), dann in der Knopp-Trilogie (1875–1877), in der die Ehe auf ihre Funktion der Reproduktion der Gattung Mensch reduziert wird. In der Geschichte Fipps, der Affe (1879) schließlich entfaltet Busch den von Darwin herausgearbeiteten »struggle for life« in voller Breite und in grotesk-komischen Bildern.
Sonntag, 24. Mai 2009
Der Kaiserring der Stadt Goslar

"Auch wohlwollende Mitbürger machten skeptische Gesichter, als 1974 ein paar Gleichgesinnte um den Goslarer Industriellen Peter Schenning einen Verein gründeten, der ausgerechnet hier, in der tiefsten niedersächsischen Provinz, moderner Kunst den Weg ebnen wollte.
Doch schon mit der Stiftung des Goslarer Kunstpreises und seiner Verleihung an Henry Moore wurde der ganz und gar nicht provinzielle Anspruch deutlich. Inzwischen gilt der Kaiserring", für den der Verein zur Förderung moderner Kunst in Goslar (VFK) federführend ist, als einer der begehrtesten Kunstpreise der Welt.
Der nächste Schritt war die Gründung des Mönchehaus Museums für moderne Kunst, das der Verein seit 1978 in künstlerischer und administrativer Verantwortung führt.
Ein hochklassiges Ausstellungsprogramm, Musikabende und Jazzmatineen, Lesungen, Kleinkunst-Veranstaltungen und Diskussionsforen machen es zu einem Anziehungspunkt für jährlich über 20.000 Besucher von nah und fern."
Die Kaiserringträger:
1976 Max Ernst
1977 Alexander Calder
1978 Victor Vasarely
1979 Joseph Beuys
1980 --
1981 Richard Serra
1982 Max Bill
1983 Günther Uecker
1984 Willem de Kooning
1985 Eduardo Chillida
1986 Georg Baselitz
1987 Christo
1988 Gerhard Richter
1989 Mario Merz
1990 Anselm Kiefer
1991 Nam June Paik
1992 Rebecca Horn
1993 Roman Opalka
1994 Bernd & Hilla Becher
1995 Cy Twombly
1996 Dani Karavan
1997 Franz Gertsch
1998 Ilya Kabakov
1999 Cindy Sherman
2000 Sigmar Polke
2001 Christian Boltanski
2002 Jenny Holzer
2003 William Kentridge
2004 Katharina Sieverding
2005 Robert Longo
2006 Jörg Immendorff
2007 Matthew Barney
2008 Andreas Gursky
2009 Bridget Riley
Samstag, 16. Mai 2009
Ausstellung im Ratscafé
"Die Arbeiten beweisen, dass die Kunst hier lebendig ist", so der renommierte Liebenburger Künstler Gerd Winner. Die Förderung junger Menschen auf dem Wege zur Kunst liege ihm am Herzen. Er wolle daher die Arbeit der Lehrkräfte tatkräftig unterstützen.
"Kunst bedarf einer ständigen Erneuerung, neuer Kräfte, die der Jugend gegeben sind, entwickelt und gefördert werden müssen", betonte Winner. Bei allem Pisa-Leistungsdruck sollte Kunst nicht vernachlässigt werden, denn: "Der Mensch ist ohne künstlerische Kreativität nicht denkbar." Schulunterricht dürfe sich nicht nur auf bloße Wissensvermittlung beschränken. (Salzgitter-Zeitung)







