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Sonntag, 24. März 2013

Boltanski in Wolfsburg


Aktuell in Wolfsburg zu sehen ist eine Installation von Boltanski (*1944 in Paris). Erinnerung und Vergänglichkeit sind die großen Themen des französischen Künstlers. Seit Jahrzehnten hat er wie kein anderer Künstler den Zusammenhang von Leben und Tod bearbeitet. Das Museum besitzt in seiner Sammlung das für den Künstler „entscheidende“ Werk Menschlich aus dem Jahre 1994. In diesem hat der Künstler 1200 Fotografien seiner 1970 bis 1994 entstandenen Porträtinstallationen zusammengeführt: Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts, sozialen Status sowie unterschiedlicher Herkunft, Religion und Nation, aber auch Täter und Opfer.

Blick in die Ausstellung

Ganz anders, aber nicht weniger spannend sind die ausdrucksstarken und nahsichtigen Fotografien von Steve McCurry, die in gut 30 Jahren in verschiedenen Ländern Asiens entstanden sind. Unbedingt anschauen!

Dienstag, 11. September 2012

Frank Stella Retrospektive in Wolfsburg!

"Eine der letzten lebenden Legenden US-amerikanischer Malerei in einer umfassenden Retrospektive: Frank Stella. Mit den "Black Paintings" setzt Stella Meilensteine des Minimalismus und grenzt sich bewusst von den großen Emotionen des abstrakten Expressionismus ab. Was zählt, sind allein Farbe und Form. Sein Motto lautet: "What you see is what you see."


Die Schau vollzieht eindrucksvoll seinen Weg nach, vom zweidimensionalen Gemälde, das sich in die Dreidimensionalität entfaltet. "Diese beiden Werke sind Teil einer Idee, die sich später in vielen Dingen zeigt", erklärt Frank Stella. "Vielleicht waren sie sogar die Ersten. Sie nutzen abstrakte Formen für eine Art Erzählung. Sie illustrieren aber nicht im wörtlichen Sinne, sondern eher den Spirit oder die Bewegung."

Blick in die Ausstellung


Der Künstler ist hintergründig, humorvoll und zurückhaltend. Dabei scheuen seine Werke die große Geste nicht. Sie sind gewissenhafte Studien dessen, was Malerei ist, was Struktur und Raum tatsächlich ausmacht. Eine besondere Herausforderung war es, Frank Stellas Werke, die für konventionelle Galerieräume geschaffen wurden, in einer ausladenden Halle gelungen zur Geltung zu bringen. Doch dem Kunstmuseum Wolfsburg ist dies in Zusammenarbeit mit dem Künstler, der eigens zehn Tage zuvor angereist war, glänzend geglückt." (Quelle: http://www.3sat.de)

Frank Stella - Measurement of the Whale's Skeleton, 1988


Hier kann man sich eine filmische Einführung anschauen >>> 3sat

Und die Ausstellung? Kunstmuseum Wolfsburg! Vom 8.9.2012 - 20.1.2013.

Freitag, 17. Februar 2012

Entschleunigung...

Ein geniales Versprechen! Oder?

Ohne Hähme sei darauf hingewiesen, dass der VW-Konzern durchaus förderlich wirkt. Und es wäre naiv, zu glauben, dass Kultur ohne Kommerz funktioniert.



Aber dass ein erfolgreicher Konzern eine programmatische Kunstausstellung mit "Entschleunigung" betitelt, bringt mich dennoch ins Grübeln...

Hat man womöglich von China gelernt? Yin und Yang?