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Samstag, 5. März 2011

Linolschnitt

Für die 8. Jahrgangsstufe ist die Beschäftigung mit einer druckgrafischen Technik verbindlich. Als besonders praktikabel erweist sich hier der Linolschnitt. Linoleum dient seit 1860 klassischerweise zur Fertigung elastischer und schalldämmender Bodenbeläge. Es besteht aus Leinöl, Korkmehl und einem groben Jutegewebe als Trägermaterial. Die sehr gute Eignung als Druckstock hat schon Picasso erkannt. Im Unterschied zu Holz gibt es keinen Faserverlauf, der das Schneiden einschränkt. Zudem ist es relativ weich und kann auch von Schülern dieser Altersstufe ohne zu große Mühe verarbeitet werden.

Pablo Picasso: "Tête de Femme - Portrait de Jacqueline", Farblinolschnitt, 1962


Mittwoch, 16. Februar 2011

Bildanalyse

Wie versprochen auf diesem Wege eine kleine Zusammenstellung an Hinweisen und Anregungen zur Bildanalyse. Die Links führen zu unterschiedlichen Dateitypen. Ich empfehle die Windows-Hilfe-Datei, da im chm-Format eine sehr nützliche Suche integriert ist. Die Variante im pdf-Format ist eine sichere Hausnummer und lässt sich sehr gut ausdrucken!

>>> Bildanalyse im Windows-Hilfe-Format downloaden
>>> Bildanalyse im pdf-ormat downloaden

Außerdem empfehle ich für eine vertiefende Wiederholung der Gestaltungsmittel
>>> diese Seite!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Zentralabitur 2012 - Themen Q2 / Q4

Nach Weihnachten darf sich der Prüfungskurs auf ein ernstes Thema einstellen: "Krieg und Gewalt" gibt das Zentralabitur vor. Durch den Semesterübergriff natürlich auch für Q4! Da wir bis Ostern nicht alle verpflichtenden Bilder behandeln können treffen wir für die kommenden Abiturientinnen eine Auswahl nach Absprache.

Thematischer Schwerpunkt 2:
Bilder von Gewalt und Krieg


Darstellungen im Spannungsfeld von Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit

1. Otto Dix, Der Krieg, 1929 - 1932, Triptychon mit Predella, Mischtechnik auf Holz, Flügel: je 204 x 102 cm, Mitteltafel: 204 x 204 cm, Predella: 60 x 204 cm, Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Galerie Neue Meister



2. Franz Marc, Kämpfende Formen, 1914, Öl auf Leinwand, 91 x 131,5 cm, München, Pinakothek der Moderne



Idealisierung, Heroisierung und Trivialisierung des Krieges

3. Eugène Delacroix, Der 28. Juli – Die Freiheit führt das Volk an, 1830, Öl auf Leinwand, 260 x 325 cm, Paris, Louvre



4. Roy Lichtenstein, Takka Takka, 1962, Magna auf Leinwand, 143 x 173 cm, Köln, Museum Ludwig



Weitere Hinweise und Materialien demnächst!

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Samstag, 14. August 2010

Kunstgeschichte multimedial

Wieso haben die Damen auf Picassos Porträts oft zwei Nasen? Welcher Sinn steckt hinter abstrakten Bildern? Ist das alles eigentlich Kunst? Wenn ja, warum? Enie van de Meiklokjes stellt eine Menge Fragen. Und bekommt von zwei Kunstexperten verständliche Antworten. Die beiden „Kunstcoaches“ nehmen die junge Frau an die Hand und gehen mit ihr buchstäblich in die Gemälde hinein. Der Vierteiler „Nie wieder keine Ahnung! Malerei“ erklärt 18 000 Jahre Malereigeschichte anhand von 14 Schlüsselbildern, Gesprächen und Kurzcomics.



Wo es das gibt? >>> Hier!


Ach ja. Und vielen Dank an Angela, die jetzt Holofernes und Johannes den Täufer in Kunstwerken unterscheiden kann, für den Linktipp.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Herzog Anton Ulrich - Museum

Das Haupthaus des traditionsreichen Braunschweiger Museums ist seit dem 27. April 2009 geschlossen.



"Der im Rahmen eines europaweiten Ausführungswettbewerbs vom Architekturbüro Lehmann aus Offenburg entworfene Erweiterungsbau entsteht auf der Parkseite parallel zum Altgebäude des Museums. Auf drei Geschossen und 2617m² Hauptnutzfläche stehen dem Museum zukünftig moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Bibliothek, Kupferstichkabinett, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher zur Verfügung. Darüber hinaus erhält das Museum moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher.

Nach der für das Jahr 2010 geplanten Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes folgt in einem zweiten Bauabschnitt die Generalsanierung und Neueinrichtung des Altgebäudes aus dem Jahr 1887.

Der Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahr 2013, dem 300. Geburtstag des Museumsgründers Herzog Carl I., versetzt das Museum in die Lage, die Anforderungskriterien zu Erhalt, Bearbeitung, Präsentation und Vermittlung von Kunstschätzen im
21. Jahrhundert zu erfüllen und den Museumsbesuch zum Erlebnis werden zu lassen."

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Seit Herbst 2007 ist das gemeinsame "Virtuelle Kupferstichkabinett" von Herzog Anton Ulrich Museum-Braunschweig und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel online verfügbar.

Das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsprojekts ist die virtuelle Zusammenführung und Erschließung wichtiger Teile der umfassenden und historisch eng miteinander verflochtenen Graphiksammlungen der beiden Institutionen. Und dies in einer Bildqualität, die es Ihnen erlaubt, die Linienkunst von Meistern wie Dürer und Cranach "unter der Lupe" zu studieren.

Im Sinne eines "work in progress" wächst diese Datenbank täglich um die jeweils neu digitalisierten Bilder und erstellten Daten. Derzeit sind bereits 23783 Beschreibungen und Abbildungen von Druckgraphik des 15. bis 18. Jahrhunderts verfügbar!

Klicken sie hier!


Niki und die Nanas



Ungeachtet der gegenwärtigen Wirtschaftskrise erzielen die Arbeiten von Niki de St. Phalle zur Zeit auf dem internatioalen Kunstmarkt sensationelle Auktionsergebnisse! Im Dezember vergangenen Jahres wurde drei ihrer "Nanas" in Deutschland für 750.oo € verkauft, wie artprice kürzlich berichtete.


Nana im Stadtbild von Hannover

Der Kenner weiß: die Stadt Hannover (unter Bürgermeister Schmalstieg) hat bereits sehr früh der französisch-amerikanischen Künstlerin Großaufträge erteilt und sie au jahrelanger Verbundenheit im Jahr 2000, also zwei Jahre vor ihrem Tod, zu Ehrenbürgerin ernannt. Aus diesem Anlass vermachte sie dem dortigen Sprengel-Museum 300 Arbeiten. Nach ihrem Tod 2002 wurde ihr zu Ehren die Einkaufspassage Passerelle umbenannt in Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.


Nana auf der Mike-Gehrke-Prommenade in Hannover

Noch 1999 übernahm Niki de Saint Phalle den Auftrag zur Ausgestaltung der Grotten in den Herrenhäuser Gärten von Hannover, die seit 2003, also erst nach ihrem Tod, für Besucher offen stehen.


Grotte in den Herrenhäuser Gärten


Im Blauen Raum

Unweit davon befindet sich übrigens das viel zu wenig beachtete Wilhelm-Busch-Museum!

Links:

Sonntag, 14. Juni 2009

How to eat a hamburger...

Nun werden die ersten von euch mit ihren amerikanischen Austauschschülern nach Hause gekommen sein. Vermutlich war McDonalds zumindest eine Station am Abend gewesen. Aber vermutlich hattet ihr allesamt überhaupt keine Ahnung davon gehabt, wie man einen Hamburger (der tatsächlich aus Hamburg stammt!) richtig isst?

Der berühmte Pop-Art-Künstler Andy Warhol zeigt es euch!

Samstag, 13. Juni 2009

Alles dreht sich, alles bewegt sich...



Den kleinen Punkt in der Mitte fixieren, den Kopf leicht vor und zurück bewegen, und schon fängt alles an zu kreisen...

Zur Erinnerung: in diesem Jahr erhält die britische Op(tical)-Art-Künstlerin Bridget Riley den Goslarer Kaiserring. Sie und andere Künstler wie z.B. Victor Vasarely haben sich in den 60ern des letzten Jahrhunderts sehr intensiv mit solchen optischen Phänomenen beschäftigt.


Mittwoch, 10. Juni 2009

Impressionismus



Das Schlüsselwerk Monets war Thema einer Klausur. Auf den ersten Blick wirkt das Gemälde flüchtig, ja fast nachlässig angefertigt. Bei genauerer Betrachtung gibt es doch einige wichtige Anhaltspunkte zu entdecken. Ganz wesentlich sind hier die Perspektive, die Komposition (Goldener Schnitt) und natürlich die Farbe!

Der Blick auf den Hafen von Le Havre ist ein Paradebeispiel für Luftperspektive!

Sonntag, 24. Mai 2009

Der Kaiserring der Stadt Goslar

Zu meinem Erstaunen muss ich immer wieder feststellen, dass Goslar offenbar sehr weit von Salzgitter-Bad entfernt ist. Besonders in kulturellen Fragen. Wie sonst kann man sich erklären, dass die alljährliche Verleihung des Kaisserrings so wenig beachtet wird? Im diesjährigen Abitur war übrigens auch eine Arbeit von Willem de Kooning Thema. Er wurde 1984 mit dem Kaiserring ausgezeichnet...



"Auch wohlwollende Mitbürger machten skeptische Gesichter, als 1974 ein paar Gleichgesinnte um den Goslarer Industriellen Peter Schenning einen Verein gründeten, der ausgerechnet hier, in der tiefsten niedersächsischen Provinz, moderner Kunst den Weg ebnen wollte.

Doch schon mit der Stiftung des Goslarer Kunstpreises und seiner Verleihung an Henry Moore wurde der ganz und gar nicht provinzielle Anspruch deutlich. Inzwischen gilt der Kaiserring", für den der Verein zur Förderung moderner Kunst in Goslar (VFK) federführend ist, als einer der begehrtesten Kunstpreise der Welt.

Der nächste Schritt war die Gründung des Mönchehaus Museums für moderne Kunst, das der Verein seit 1978 in künstlerischer und administrativer Verantwortung führt.

Ein hochklassiges Ausstellungsprogramm, Musikabende und Jazzmatineen, Lesungen, Kleinkunst-Veranstaltungen und Diskussionsforen machen es zu einem Anziehungspunkt für jährlich über 20.000 Besucher von nah und fern."

Die Kaiserringträger:

1976 Max Ernst
1977 Alexander Calder
1978 Victor Vasarely
1979 Joseph Beuys
1980 --
1981 Richard Serra
1982 Max Bill
1983 Günther Uecker
1984 Willem de Kooning
1985 Eduardo Chillida
1986 Georg Baselitz
1987 Christo
1988 Gerhard Richter
1989 Mario Merz
1990 Anselm Kiefer
1991 Nam June Paik
1992 Rebecca Horn
1993 Roman Opalka
1994 Bernd & Hilla Becher
1995 Cy Twombly
1996 Dani Karavan
1997 Franz Gertsch
1998 Ilya Kabakov
1999 Cindy Sherman
2000 Sigmar Polke
2001 Christian Boltanski
2002 Jenny Holzer
2003 William Kentridge
2004 Katharina Sieverding
2005 Robert Longo
2006 Jörg Immendorff
2007 Matthew Barney
2008 Andreas Gursky
2009 Bridget Riley