In seinem berühmten Vortrag "Ornament und Verbrechen" (1910) argumentierte der österreichische Architekt Adolf Loos, "dass Funktionalität und Abwesenheit von Ornamenten im Sinne menschlicher
Kraftersparnis ein Zeichen hoher Kulturentwicklung seien". "Ornamentale
Verzierungen oder andere besondere künstlerische Gestaltungsversuche an
einem Gebrauchsgegenstand seien eine ebenso unangemessene wie
überflüssige Arbeit".
Aktuell erfasst eine lebendige Begeisterung in der ganzen Welt Menschen. Unter dem Markenzeichen "Zentangle" wird das Thema Ornament wieder salonfähig.
Im WPU des 8. Jahrgangs tangeln die überwiegend weiblichen Schüler zunächst auf Karopapier, dann auf Bierdeckeln und schließlich wenden sie sich einer größeren Aufgabe zu.
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Montag, 19. September 2016
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